Pressemitteilung:

29. August 2012

SPD: Den Ausbau des Carsharings voranbringen

Vera Gretz-Roth: „Wiesbaden soll Pilotstadt für die nächste Generation des Carsharing werden.“

„Die SPD-Rathausfraktion wird sich für die Einführung der nächsten Generation des Carsharing in Wiesbaden einsetzen“, kündigt Vera Gretz-Roth, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rathaus, an. Der Wiesbadener Carsharing-Anbieter book-n-drive habe im Planungs- und Verkehrsausschuss eine neue Technologie für die nächste Generation des Carsharing vorgestellt. Anders als beim klassischen Carsharing mit festen Standorten, können die Fahrzeuge in diesem Modell in allen innerstädtischen Anwohnerparkzonen abgestellt werden. Mittels einer App für das Smartphone oder einer Internetanwendung kann das nächstgelegene Fahrzeug lokalisiert und mit einem Klick direkt gebucht werden. Nach dem Ende der Fahrt kann das Auto kostenfrei in einer beliebigen Anwenderparkzone abgestellt werden.

„Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass ein einziges Carsharing-Fahrzeug vier bis acht private PKW überflüssig macht“, führt Gretz-Roth weiter aus. Auch die effektiven Kosten pro Kilometer lägen gerade bei Wenig- und Gelegenheitsfahrern weit unter den Werten für ein eigenes Auto. „Carsharing ist daher ein wichtiges Instrument dem innerstädtischen Parkdruck zu begegnen. Nutzern, welche sich gegen einen eigenes Fahrzeug entschieden haben, können die volle Bandbreite moderner Mobilität nutzen. Unnütze Fahrten werden reduziert, die Gesamtzahl der gefahrenen innerstädtischen Kilometer wird dadurch gesenkt.“ Die Wiesbadener SPD mache sich daher für den weiteren Ausbau des Carsharing stark. Gerade das neue Modell habe das Potential diesen weiter voran zu bringen: „Die neue Technologie wird der Idee des Carsharings neue Nutzer erschließen“, ist sich Gretz-Roth sicher. „Anders als bisher kann man direkt nach einem Carsharing-Auto in der Nähe suchen oder sich sogar beim Vorüberlaufen spontan für eine Fahrt entscheiden. Künftig wird es möglich sein, mit dem Carsharing-Auto auch einfache Fahrten zu unternehmen; der Rückweg zur Carsharing-Station entfällt. Zusätzlich wird der weitere Ausbau des Carsharing nicht mehr durch die zeitaufwändige Suche nach neuen Stellplätzen begrenzt“, zählt Gretz-Roth die Vorteile des neuen Modells auf.

Daneben müsse jedoch auch der Ausbau des klassische Carsharing weiter voran gebracht werden: Zwar hätten in den letzten Monate einige Fortschritte verbucht werden können, die Ergebnisse seien jedoch insgesamt noch nicht zufriedenstellend. „Beide Segmente des Carsharings haben ihren Sinn und ihre Berechtigung. Wir werden daher die Einführung des neuen Modells voran bringen und gleichzeitig den Ausbau des klassischen Carsharings weiter fördern. Die Städtischen Wohnungsgesellschaften sind nach wie vor in der Verpflichtung, weitere Carsharing-Stellplätze bereit zu stellen. Auch die Stellplatzsatzung sollte in dieser Richtung überarbeitet werden“, fordert Gretz-Roth abschließend.

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