Pressemitteilung:

10. Oktober 2012

SPD kritisiert Oberbürgermeister

Gerich: „Zuviel schwarz macht dunkel.“
Sven Gerich

Mit einiger Verwunderung reagiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Gerich auf die Äußerungen des Oberbürgermeisters Dr. Müller auf dem CDU-Kreisparteitag zum neuen Kurs seiner Partei für mehr Sicherheit und Sauberkeit in der Stadt. ‚Irgendwann sei Sense.‘ werde der Oberbürgermeister zitiert „Es ist gut, dass sich der Oberbürgermeister endlich des Themas annehmen will. Wann soll es denn losgehen?“ fragt Gerich. Dr. Müller sei seit fünf Jahren Oberbürgermeister und habe bisher wenig gemacht zu dem Thema.

Insgeheim freue sich Gerich aber, Dr. Müller und der CDU mit der Idee der 25 zusätzlichen Ordnungskräfte behilflich gewesen zu sein. Gerich hoffe zudem, dass dem ihm auf seiner Zuhör-Tour von Bürgern immer wieder entgegen gebrachtem Gefühl, dass die Stadt dreckig sei, durch die 25 Stellen etwas entgegen gesetzt werden kann. Wenn die Stadt mit Hilfe von mehr Personal sauberer werde und Sünder eher bestraft werden, ist er zuversichtlich, dass auch die Bürger unserer Stadt mit ihrem Verhalten folgen.

Ebenfalls sonderbar sei Müllers Forderung, die Stadt müsse den ‚Lichtschalter anmachen‘, um dem Gefühl der Unsicherheit zu begegnen. „Wenn man abends über den Mauritiusplatz schlendert, kann man schon das Gefühl bekommen es sei Tag hell.“ so Gerich. „Die Beleuchtung sei dort weniger das Problem.“ Eine Lösung für die Sicherheitslage in der Stadt sei das keineswegs.

Punktuell tauge so eine Maßnahme aber durchaus. An anderen Wiesbadener Orten und Straßenzügen wie der Adolfsallee hätte man längst was tun können, man hätte in den Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt 2008/2009 den SPD-Antrag zum Beleuchtungskonzept nicht ablehnen müssen. „Aber zu viel schwarz macht halt dunkel“, so Gerich abschließend.

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